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Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin

 

Die Kernspintomographie

Zum Vergrössern bitte klicken!Die Kernspintomographie oder Magnetresonanz- tomographie (MRT) ist ein Verfahren, bei dem Körper in einem starken Magnetfeld untersucht wird. In dieses Magnetfeld wird eine elektromag- netische Welle (eine Art Radiowelle im UKW-Bereich) eingesendet. Diese erzeugt in den Wasser- stoffatomen eine Resonanz, die anschließend wieder gemessen wird. Das heißt, das Verfahren arbeitet ohne Röntgenstrahlen und es besteht somit keine Strahlenbelastung. Die Daten werden in einem Computer zu Schnittbildern der entsprechenden Körperregion verarbeitet.

Da der menschliche Körper außerordentlich viel Wasserstoff, gebunden in verschiedenen Substanzen enthält, können mit diesem Verfahren äußerst detailreiche Aufnahmen aller Organe erstellt werden. Die exakte Darstellung der Anatomie erlaubt eine präzise Gelenk- und Wirbelsäulendiagnostik. Die hohe Empfindlichkeit auf umschriebene Wasseransammlungen gestattet die präzise Darstellung von Entzündungen sowie andersartigen Prozessen, z.B. indirekter Nachweis von auf Röntgenaufnahmen nicht nachweisbaren Frakturen. Nicht zuletzt kommt die MRT bei Gehirn- und Nervenerkrankungen sowie in der Tumordiagnostik zum Einsatz.

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