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Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin

Zum Vergrössern bitte klicken!Nuklearmedizin Diagnostik
Nuklearmedizinische Untersuchungen sind meist Funktionsuntersuchungen . Sie ermöglichen eine Abbildung des Stoffwechsels unterschiedlicher Organe bzw. Organsysteme, die ggf. auch quantifiziert werden können. Somit unter- scheiden sich diese Untersuchungen wesentlich von anderen „bildgebenden“ Verfahren, die Organstrukturen erfassen (z.B. Ultraschall, Computertomographie, Kernspintomographie).
Durch nuklearmedizinische Untersuchungen wird eine Lokalisation krankhaft veränderter Stoff- wechselvorgänge möglich. Um dies zu erreichen, muss dem Patienten eine radioaktive Substanz verabreicht werden (meist wird der kurzlebige Gammastrahler 99m Technetium in eine Vene injiziert). Hieraus resultiert eine geringfügige Strahlenbelastung. Es handelt sich bei den injizierten Substanzen nicht um Kontrastmittel, somit brauchen Patienten mit Kontrastmittelallergie keine Bedenken zu haben. Die in der Nuklearmedizin eingesetzten Geräte sind Messgeräte. Es kann beliebig lange und oft gemessen werden, ohne das dies die Strahlenbelastung des Patienten erhöht.
Typische nuklearmedizinische Untersuchungen (Szintigraphien) sind: Schilddrüsen- iagnostik, Knochenszintigraphie Nieren-funktionsszintigraphie (ev. mit Captopril zur Ab- klärung eines Bluthochdruckes, z.B.bei Nierenarterienstenose, Herzmuskelszintigraphie mit und ohne Belastung, Lungenszintigraphie und vieles andere mehr.
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